Porträt von Anny Aurora

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Anny Aurora

Anny Aurora ist eine deutsche Darstellerin in Erwachsenenfilmen und ein Model aus Köln. Zu ihrer öffentlichen Laufbahn gehören internationale Dreharbeiten, ein Venus Award, Gaming-Videos und ihr persönliches Interesse an Psychologie.

Anny Aurora

Die Person hinter dem Namen

Anny Aurora begann 2015 ihre professionelle Filmkarriere, nachdem sie zunächst über Webcam-Auftritte ein Publikum gefunden hatte. Wenige Jahre später wechselte sie zwischen europäischen Produktionen und Aufträgen in Los Angeles. Der Venus Award 2017 war ein wichtiger früher Meilenstein; im Frühjahr 2018 folgte ein arbeitsreicher Aufenthalt in den USA.

Ihre Interessen reichen über Modelarbeit und Film hinaus. Damals belegte sie online Psychologiekurse und produzierte Gaming-Videos für YouTube. Ein Gespräch bei einem Kölner Radiosender brachte diese unterschiedlichen Tätigkeiten zusammen. In Interviews erzählte sie außerdem von privaten Reisen, einfachen selbst gekochten Mahlzeiten und kleinen Alltagsgewohnheiten während ihrer Arbeit im Ausland.

Reisen und Alltag

Anfänge in Köln

Köln war die Stadt, die Aurora als ihre Heimat beschrieb, als sie international zu arbeiten begann. Im Interview von 2018 erzählte sie gern vom Rhein, den Grünflächen und Groß St. Martin. Diese Orte nannte sie, als sie ihre Herkunftsstadt vorstellen sollte.

Den ersten Kontakt mit Online-Auftritten fand sie über Facebook. Mit achtzehn folgte sie dem Profillink einer anderen Creatorin und wurde neugierig auf Webcam-Arbeit. Sie erinnerte sich an ihre anfängliche Nervosität und daran, wie sie mit den Menschen sprach, die ihren Chatraum besuchten.

Eine Karriere wächst in Europa

Aus der Webcam-Arbeit entwickelte sich 2015 der Einstieg in professionelle Filmproduktionen. 2018 beschrieb Aurora einen Berufsalltag mit europäischen Studioaufträgen, einer eigenen Website und selbst produzierten Clips. Diese verschiedenen Tätigkeiten behielt sie bei, während regelmäßige Reisen in die USA hinzukamen.

Eine wichtige frühe Anerkennung erhielt sie im Oktober 2017: Bei den Venus Awards in Berlin wurde sie als beste Darstellerin ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Marshallhaus auf dem Messegelände statt, am Eröffnungsabend der jährlichen Veranstaltung.

Ein neues Kapitel in Amerika

Bei einem von Steve Holmes organisierten Bowlingabend lernte Aurora den Agenten Mark Spiegler kennen, noch vor der AVN-Veranstaltung im Januar 2018. Dort trafen sie sich erneut und vereinbarten eine Zusammenarbeit. Ihr Aufenthalt im Mai und Juni war die erste USA-Reise unter seiner Vertretung.

Auf dieser Reise arbeitete sie mit etablierten Darstellern und Produzenten wie Manuel Ferrara, Mick Blue und Keiran Lee. Spiegler berichtete später von Interesse an ihrer geplanten Rückkehr im September. Für Aurora bedeutete die Zusammenarbeit mit der Agentur auch, weitere Menschen aus der amerikanischen Produktion kennenzulernen.

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Unterschiedliche Filmsets

Die Arbeit auf beiden Seiten des Atlantiks ließ Aurora unterschiedliche Produktionsgrößen unmittelbar erleben. Sie erinnerte sich an deutsche Drehs mit etwa fünf Beteiligten und amerikanische Produktionen, bei denen bis zu zwanzig Personen am Set sein konnten. Besonders auffällig war für sie die Zahl der Menschen hinter der Kamera.

Sie sprach auch darüber, Aufträge auszuwählen, an denen sie Freude hatte, und jede Buchung wertzuschätzen. Im selben Interview erklärte sie, dass sie neben den Studioproduktionen weiterhin eigenständig online arbeitete. Ihr Kalender umfasste verschiedene Tätigkeiten und war nicht an eine einzige feste Produktionsstätte gebunden.

Interesse am menschlichen Verhalten

Psychologie war ein Fach, mit dem sich Aurora trotz wechselnder Arbeitszeiten beschäftigen konnte. 2018 studierte sie online und arbeitete auf einen Hochschulabschluss hin. Sie erklärte, dass sie sich eine weitere berufliche Möglichkeit eröffnen wollte, während sie ihre bisherige Arbeit fortsetzte.

Für das Fach entschied sie sich aus Neugier auf Menschen: wie sie auf bestimmte Situationen reagieren, warum sie sich so verhalten und was sich daraus über die Gesellschaft verstehen lässt. Sie beschrieb ein Studium, das schrittweise voranging und Zeit brauchen würde, ohne sich als ausgebildete Psychologin darzustellen.

Gaming im Radio

Aurora produzierte auch Let’s-Play-Videos für YouTube. Videospiele waren ein persönliches Interesse und ein eigenständiger Teil ihrer öffentlichen Arbeit. Im April 2018 lud Kölncampus sie in die Sendung Echo ein, um über ihre Filmkarriere, ihren Kanal und ihr Studium zu sprechen.

In der von Christopher Jung moderierten Sendung ging es sowohl um ihre Gaming-Videos als auch um ihren Weg zur professionellen Darstellerin. Die Ankündigung des Senders stellte diese Interessen nebeneinander und gab dem Publikum Gelegenheit, Tätigkeiten jenseits von Modeljobs und Dreharbeiten kennenzulernen.